Einblicke: Hinter den Kulissen der Stadtwerke


Strom ist für uns so alltäglich geworden, dass wir seine vielen „Gesichter“ in und um Schwabach gar nicht mehr wirklich wahrnehmen. Dabei ist es ein großer Aufwand, ihn zu produzieren und zu verteilen, damit er immer da ist, wenn wir ihn brauchen.

Wir zeigen Ihnen, wo unser Strom produziert wird und was er auf dem Weg in die Steckdose erlebt. Denn auf der Reise vom Kraftwerk muss er einige Stationen durchlaufen, damit nicht 110.000 Volt, sondern handliche 230 Volt zu Hause ankommen.

Stadtwerke Schwabach

Bei uns in der Ansbacher Straße 14 wird kein Strom gewonnen. Denn in der Geschäftsstelle wird vor allem geplant, verwaltet und organisiert. Nicht nur der Strom, sondern auch Wasser, Erdgas, Stadtverkehr und vieles mehr. Hier beraten wir Sie auch gerne persönlich zu allen Fragen rund um das Thema Energieversorgung.

Schaltzentrale

Alles im Blick: Die moderne Schaltzentrale zeigt den Stadtwerke-Technikern das gesamte Stromnetz der Region Schwabach. Sie schlägt auch gleich Alarm, wenn eine Störung auftritt. So können die Experten die Ursache schnell lokalisieren und sofort alle notwendigen Maßnahmen einleiten. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

Heizkraftwerk Nürnberg

Aber wo kommt Schwabachs Strom denn nun her? Einen großen Teil liefert das GuD-Heizkraftwerk der N-ERGIE in Nürnberg-Sandreuth. GuD steht für Gas und Dampf, und diese beiden Quellen treiben über Turbinen die starken Generatoren an – so erzeugt das Kraftwerk stolze 225 Megawatt Leistung.

Umspannwerk Schwabach

Große Strecken legt der Strom durch Hochspannungsleitungen zurück. Der Strom vom Nürnberger Heizkraftwerk kommt zum Beispiel mit 110.000 Volt bei uns an – und muss in diesem Umspannwerk erst mal auf 20.000 Volt heruntertransformiert werden, bevor die Reise weitergeht.

Schalthaus

Jetzt wird der ankommende Strom auf die verschiedenen Stadtteile, Ortschaften und Industriegebiete der Region verteilt – je nach aktuellem Bedarf. So müssen zum Beispiel viele Unternehmen am Wochenende mit weniger Strom als werktags beliefert werden. Jedem Gebiet ist ein eigener Schaltschrank zugeordnet.

Trafohäuschen

20.000 Volt sind natürlich immer noch viel zu viel für unsere Steckdosen, denn die Netzspannung liegt bei 230 Volt. Darum wird die Spannung in solchen Verteiler- oder Trafohäuschen ein letztes Mal verringert. Von hier aus verlaufen die Leitungen meist unterirdisch zu den grauen Schaltschränken, die am Straßenrand stehen – jeder kennt sie.

Schaltschrank

Letzte Station vor der Steckdose: In solchen meist unscheinbaren Schaltschränken werden sozusagen die Weichen gestellt. Denn von den Verteilerstationen aus gehen die Leitungen direkt zu den umliegenden Häusern und damit in Ihre Steckdosen. Ziel erreicht!